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Fasnet, Fastnacht - zum Wohl!?

Fasnet, Fasching oder Fastnacht – das kann für Kinder und Jugendliche genauso wie für Erwachsene ein wunderbares Ereignis sein. Ein Ereignis, bei dem zu Recht auch Ausnahmen von vielen Regeln gelten. Ein Ereignis, das Freiheiten bringt, bei dem man in eine andere Rolle schlüpfen kann und bei dem man durchaus mal über die Stränge schlagen darf. Trotzdem sind auch in der „närrischen Saison“ bestimmte Regeln einzuhalten.

Erwachsene tragen die Verantwortung dafür, dass die Jugendschutzbestimmungen eingehalten werden!

Der Konsum alkoholischer Getränke (Bier, Wein, Sekt) ist erst ab 16 Jahren, der von Spirituosen und spirituosenhaltigen Getränken (Barbetrieb!) nur Volljährigen gestattet. Rauchen in der Öffentlichkeit dürfen Jugendliche erst ab 18 Jahren. Dies gilt auch für nikotinfreie Erzeugnisse, wie elektronische Zigaretten oder elektronische Shishas.

Entsprechend dieser Altersgrenzen gilt ein Abgabeverbot von Tabak und Alkohol! Gegen Veranstalter, Gewerbetreibende oder deren Mitarbeiter/innen, die gegen die Jugendschutzgesetze verstoßen, kann ein Bußgeld bis zu 50.000 Euro verhängt werden.

 

Einige Tipps, die es leichter machen, die Jugendschutzbestimmungen bei Faschingsveranstaltungen einzuhalten:

Konsum und Abgabe von Alkohol:

• Führen Sie am Eingang Alterskontrollen durch. Dabei hilft Ihnen der PartyPass!

• Beim Einlass auch auf mitgebrachte Alkoholika und unerlaubte Gegenstände achten.

• Farbige Stempel oder Bänder am Handgelenk (unter 16/unter 18) erleichtern die Kontrolle beim Einlass und später bei der Getränkeabgabe.

• Lassen Sie sich bei der Alkoholabgabe nicht auf Diskussionen mit den Jugendlichen ein, sondern stellen Sie klar, dass es ein Gesetz gibt, an das Sie sich halten.

• Getränkeverkauf an der Theke und Bedienung ausschließlich mit erwachsenem Personal besetzen! Engagement von Kindern und Jugendlichen und ihre Bereitschaft zur Mithilfe sollten nicht für die Abgabe von Alkohol genutzt werden!

• Darauf achten, dass nicht ältere Jugendliche für die unter 16-Jährigen die Getränke holen (Vorsicht ist immer geboten, wenn jemand zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit ein volles Tablett ordert!). Die Abgabe und auch der Verzehr sind strafbar. Der Veranstalter ist haftbar!

• Ausreichend Ordner einsetzen, die speziell ein Auge auf Kinder und Jugendliche haben.

• Um einzuschränken, dass Kinder und Jugendliche mitgebrachte Alkoholika „vor der Türe“ trinken, regelmäßig Kontrollen im Außenbereich durchführen! Eine weitere Möglichkeit: Die Eintrittskarten verlieren beim Verlassen der Halle ihre Gültigkeit. (one-way-ticket)

• Bei Umzügen keinen Alkohol verteilen! Vor allem bei Kinderumzügen sollten die begleitenden Erwachsenen ganz auf das Trinken von Alkohol verzichten. (Vorbildfunktion!).

Altersgrenzen bei Veranstaltungen:

Bei Tanzveranstaltungen ist Jugendlichen der Zutritt erst ab 16 Jahren möglich, ab 24 Uhr nur noch ab 18 Jahren.

Ausnahmen: Veranstaltungen von anerkannten Trägern der Jugendhilfe oder Veranstaltungen, die der künstlerischen Betätigung oder der Brauchtumspflege dienen. In diesen Fällen dürfen Kinder bis 22 Uhr bleiben, Jugendliche unter 18 Jahren bis 24 Uhr. Darüber hinaus kann das Ordnungsamt weitere Ausnahmen genehmigen.

In Begleitung sog. „Erziehungsbeauftragter“ (Erwachsene, die von den Eltern beauftragt wurden, die Kinder oder Jugendlichen zu begleiten) treten die Altersgrenzen außer Kraft. Erziehungsbeauftragte übernehmen die Aufsichtspflicht! Sie müssen auf Verlangen von Veranstaltern und Gewerbetreibenden ihre Berechtigung nachweisen.

• Zum entsprechenden Zeitpunkt die jeweiligen Altersgruppen mittels Durchsagen zum Verlassen der Veranstaltung auffordern, dabei die Beleuchtung aufdrehen und das Veranstaltungs- oder Musikprogramm unterbrechen.

• Ordner sollten darauf achten, dass die jeweiligen Gruppen auch wirklich die Veranstaltung verlassen und im Zweifelsfall das Alter kontrollieren.

• Veranstaltungen evtl. erst ab 16 oder 18 Jahren frei geben (z. B. Nachtumzüge).

• Sind Sie im Zweifel über die Befähigung eines Erziehungsbeauftragten, sich um das anvertraute Kind oder der anvertrauten Jugendlichen zu kümmern, können Sie den Eintritt verweigern.

Bedenken Sie bitte:

Wegschauen oder das Verharmlosen „Wir haben früher doch auch ... und es hat uns nicht geschadet...“ führt zu Konsequenzen:

• Immer mehr und jüngere Kinder trinken Alkohol!

• 7% der 12-Jährigen rauchen bereits regelmäßig.

• Alkoholexzesse gibt es immer wieder bei Kindern und Jugendlichen!

Weitere Informationen:

Online unter: www.partypass.de, www.fairfest.de

 

2015 03024 Handeln auf sicherem Grund Bingen kleinDer Sportkreis Sigmaringen veranstaltete am 24.03.2015 um 19:30 Uhr im Sportheim Bingen einen Infoabend rund um Feste. Ideal für Festveranstalter, um sich für die kommende Frühjahrs- und Sommerfestsaison fit zu machen! Referenten der Polizei, des Landratsamtes und des Kreisjugendrings referierten zur verantwortungsvollen Veranstaltungsplanung. Etwa 35 Zuhörer aus den Sportvereinen im Landkreis Sigmaringen, aber auch aus anderen Vereinssparten waren gekommen.

Im Bild v.links: Svenja Eisemann, Vorsitzende des Sportkreises Sigmaringen, Dietmar Unterricker, Landratsamt Sigmaringen - Fachbereich Jugend, Kerstin Sohmer und Martin Klawitter, Polizei Sigmaringen - Prävention

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info veranstaltung jugendschutz

Veranstaltungen, Feste und Fasnet sind immer wieder Thema in Vereinen und Verbänden. Deshalb organisierte die Kreisjugendpflege beim Jugendamt des Zollernalbkreises in Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Tuttlingen, Abteilung Prävention einen Infoabend für die Organisatoren von großen und kleinen Veranstaltungen. 30 Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen aus dem gesamten Kreisgebiet haben sich im Landratsamt informiert.

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Landkreis Sigmaringen. Die heiße Phase der Fasnet naht, deshalb organisierte das „Forum Jugend|Soziales|Prävention“ am 06. November 2014 eine Info-Abend für die Organisatoren von großen und kleinen Veranstaltungen. Erfreulicherweise waren 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Kreisgebiet in den neuen Erweiterungsbaus des Landratsamtes gekommen.

Neben einer Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Feste konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem auch viele praktische Tipps zur Gestaltung Ihrer Feste mitnehmen. Getreu dem Motto „Sie dürfen mehr als Sie glauben!“.

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FAT-United 2017 #AllesFürDich

23 Februar 2017 20:00 - 28 Februar 2017 23:45

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Festhalle Meßstetten

Das Jugendevent im Februar 350 Jugendliche treffen sich zu den 6 genialsten Abenden des Jahres in der Festhalle in Meßstetten. Band, Bibel-Input, Theater, Filmclips, Disco, Workshops, Seminare, ...


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Kinderball 2017 - TSV Burladingen

24 Februar 2017 14:00 - 17:00

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Am Fasnetsfreitag, den 24. Februar 2017 findet der traditionelle Kinderball des TSV Burladingen statt. Von 14.00 – 17.00 Uhr herrscht dann in der Festhalle Burladingen wieder närrischer Ausn ...


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