Feste feiern mit Spaß und ohne Ärger.

Unter dem anspruchsvollen Titel "FESTKULTUR" sind eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Feste im Landkreis Sigmaringen gemeint. Ziel ist es, die Auswüchse bei Festen zu begrenzen und den Spaß wieder in den Vordergrund zu stellen. Damit ist der Spaß aller gemeint: Den der Festveranstalter, der Besucher und der Eltern von jugendlichen Besuchern. Nur wenn Spaß für alle gegeben ist, wird es weiterhin Feste geben. Insofern wird nach unserer Ansicht eine sinnvolle Begrenzung bei Festen zu einer Sicherung der Feste auf lange Sicht beitragen.

 

FESTKULTUR hat verschiedene Bausteine, die sich alle mit den Rahmenbedinungen, den Strukturen beschäftigen (pdfGesamtkonzept, pdfKurzfassung):

1. Das Eckpunktepapier. Es ist angelegt als freiwillige Selbstverpflichtung der Festveranstalter. Das Papier wurde im gesamten Landkreis bei den Veranstaltern aus dem ehrenamtlichen Bereich (Vereine, Verbände) vorgestellt und diskutiert. Dies aufwändige Überzeugungsarbeit führte dazu, dass die Eckpunkte im gesamten Landkreis als freiwilliger Standard eingehalten werden.

2. Die Gaststättenbehörden. Im Austausch mit den Behördenleitern der einzelnen Gemeinden wird versucht, eine einheitliche Genehmigungspraxis zu erreichen. Es soll außerdem eine Senisbilität der Mitarbeiter für die Problematik bei den Festen erzeugt werden.

3. Das Fairfest-Siegel. Es zeichnet die Veranstalter und Veranstaltungen aus, die sich aufgrund weiter reichender Beschränkungen (Bedingungen für Fairfest) intensiv um die Gestaltung des Festes und den Jugendschutz kümmern. Das Fairfest-Siegel ist freiwillig.

4. Der PartyPass: Mit der Novelle des Bundesausweisgesetzes ist es seit 2011 nicht mehr möglich, Personalausweise als Pfand für jugendliche Festbesucher einzubehalten, um sie um 24:00 Uhr zum Verlassen der Veranstaltung aufzufordern. Als Ersatz dient der PartyPass, der diese Funktion nun erfüllt und die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes sichern hilft.

5. Das Landesnetzwerk "Neue Festkultur": Immer mehr Landkreise in Baden-Württemberg und Bayern schließen sich der Initiative Neue Festkultur an. Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg hat die Koordination der mittlerweile 16 Landkreise (Stand Januar 2013) übernommen. Die Homepage www.netzwerk-neue-festkultur.de bietet Hinweise für Veranstalter, Eltern, Behörden und Jugendliche zur Festkultur. Eine gemeinsame Leitlinie wurde von allen Landräten der teilnehmenden Landkreise unterzeichnet.

Das Gesamtkonzept beinhaltet noch weitere Punkte, die in diesen Gesamtzusammenhang gehören (pdfKurzfassung des Gesamtkonzeptes).

Landkreis Sigmaringen

Ansprechpartner

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Klaus Harter
Leiter der Suchberatungsstelle

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Dietmar Unterricker
Leiter der Kinder- und Jugendagentur ju-max

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Kerstin Sohmer
Polizeipräsidium Konstanz - Operative Prävention

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Chrstine Brückner
Bildungsbeauftragte des Kreisjugendring Sigmaringen e.V.

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Für den Landkreis Sigmaringen!

Festkultur Sigmaringen

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Festkultur

neue-festkultur-logo 18 Landkreise sind derzeit (Stand Januar 2013) im Netzwerk Neue Festkultur zusammengeschlossen.

Allen gemeinsam ist die Arbeit im Netzwerk, das Vorhandensein einer Selbstverpflichtung für die Festveranstalter und die Basis der "Leitlinie für eine neue Festkultur" die von allen Landräten unterzeichnet worden ist.

Auf der Homepage www.landesnetzwerk-neue-festkultur.de finden sich weitergehende Informationen für Veranstalter, Behörden, Eltern und Jugendliche.

Interressierte Landkreise können diesem Netzwerk gerne beitreten. Kontakt über das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Auch Landkreise aus anderen Bundesländern sind willkommen!

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