Feste feiern mit Spaß und ohne Ärger.

info veranstaltung jugendschutz

Veranstaltungen, Feste und Fasnet sind immer wieder Thema in Vereinen und Verbänden. Deshalb organisierte die Kreisjugendpflege beim Jugendamt des Zollernalbkreises in Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Tuttlingen, Abteilung Prävention einen Infoabend für die Organisatoren von großen und kleinen Veranstaltungen. 30 Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen aus dem gesamten Kreisgebiet haben sich im Landratsamt informiert.

Wichtiges Thema war auch der § 72 a SGB VIII, über den Jugendamtsleiter Eugen Merz und Kreisjugendpfleger Alexander Schülzle informierten. Durch das am 01.01.2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz wurde u.a. der § 72a SGB VIII „Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen“ neu gefasst. So müssen, neben den hauptamtlich Beschäftigten, auch ehrenamtlich und nebenamtlich in der Jugendhilfe Tätige ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, wenn diese Kinder oder Jugendliche beaufsichtigen, betreuen, erziehen, ausbilden oder einen vergleichbaren Kontakt haben. Das Jugendamt wird im Laufe des Jahres 2015Vereinbarungen mit den Vereinen und Verbänden abschließen. Weitere Informationsveranstaltungen dazu sind vorgesehen.

Die Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Feste erfolgte durch Michael Rapp, Sachgebiet Prävention des Polizeipräsidiums Tuttlingen. So gab es vor allem auch viele praktische Tipps zur Gestaltung von Festen nach dem Motto „Sie dürfen mehr als Sie glauben!“.

Auch der Jugendschutz ist ein wichtiges Thema über das Alexander Schülzle und Eveline Schilling von der Kreisjugendpflege informierten. Vorgestellt wurde das Projekt „neue Festkultur“ mit dem Eckpunktepapier der standardisierten Selbstverpflichtung in allen Kommunen des Landkreises. Dabei konnte auch aufgezeigt werden, dass die Bedingungen zum Erhalt des Fair Fest Gütesiegels nicht viel mehr Punkte erfordern.

Wichtig ist, dass Veranstalter, Vereine und Eltern dafür Sorge tragen, dass auch an den kommenden närrischen Tagen bestimmte Regeln eingehalten werden, damit dieser Brauchtum ungetrübt bleibt. Dazu gehören auch einer verlässlichen Einlass- und Anwesenheitskontrollen. Ein wichtiges Instrument dazu ist der PartyPass, der bei Jugendlichen längst bekannt ist und auch bei Veranstaltern immer mehr eingesetzt wird.

Weitere Informationen sind über www.partypass.de, bei der Kreisjugendpflege Tel.: 07433/921416 oder dem Sachgebiet Prävention des Polizeipräsidium Tuttlingen, Tel.: 074337264130 zu erhalten.

partypass-logo

Festkultur

neue-festkultur-logo 18 Landkreise sind derzeit (Stand Januar 2013) im Netzwerk Neue Festkultur zusammengeschlossen.

Allen gemeinsam ist die Arbeit im Netzwerk, das Vorhandensein einer Selbstverpflichtung für die Festveranstalter und die Basis der "Leitlinie für eine neue Festkultur" die von allen Landräten unterzeichnet worden ist.

Auf der Homepage www.landesnetzwerk-neue-festkultur.de finden sich weitergehende Informationen für Veranstalter, Behörden, Eltern und Jugendliche.

Interressierte Landkreise können diesem Netzwerk gerne beitreten. Kontakt über das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Auch Landkreise aus anderen Bundesländern sind willkommen!

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