Feste feiern mit Spaß und ohne Ärger.

Die Zaunhölzlezunft Krauchenwies geht mit gutem Beispiel voran und verzichtet auf den Einsatz von Minderjährigen hinter der Theke bei Veranstaltungen. Dieser Schritt geht auf eine Initiative des Krauchenwieser Bürgermeisters Jochen Spieß zurück, der in seinen Gesattungen klare Ansagen in Sachen "Jugendschutz" macht. "Es ließe sich nicht verhindern" so Bürgermeister Spieß, "dass Kinder und Jugendliche gegenüber gleichaltrigen Gästen in einen Konflikt geraten, der sie überfordere". Auch die Landjugend Krauchenwies setzt dies konsequent dadurch um, dass es bei Landjugend-Partys immer zwei Bars gibt. Bei der mit harten Alkoholika stehen keine Jugendlichen hinter der Theke.

Die Zaunhölzlezunft bestreitet immer am Fasnetsdienstag eine große Party. Der Zunftmeister sieht sich gut vorbereitet, allerdings wird diese Veranstaltung nur jungen Erwachsenen über 18 offen stehen.

Sehr schade - finden wir vom "Netzwerk Festkultur"! Gerade das wollten wir ja vermeiden. Bei einer gut organisierten Party ist es kein Problem, die Jugendschutzbestimmungen umzusetzen. Nur Mut!

Zeitungsartikel in der Schwäbischen Zeitung Bad Saulgau am 30.01.2013

Das Bundesfamilienministerium hat das Netzwerk "Neue Festkultur" aus Sigmaringen als eines von drei beispielhaften Projekte in Deutschland ausgewählt, an einer Ehrung am 18.02.2013 im Ministerium in Berlin teilzunehmen. Anlass ist der Abschluss von "Jugendschutz aktiv", einer Initiative der Bundesregierung zum Jugendschutz.

Gleichzeitig wurde die "Neue Festkultur" vom Bundesgesundheitsministerium beim Bundeswettbewerb Alkoholprävention für die Preisverleihung am 20.02.2013 in Berlin nominiert. Damit wurde die "Festkultur" in den Reigen der 14 besten Präventionsprojekten aufgenommen - mit der Chance bei diesem Wettbewerb als Preisträger nach Hause zu gehen. Man darf gespannt sein.

Die Fasnet 2013 steht vor der Tür. Wir möchten dies zum Anlass nehmen, das Thema Jugendschutz  wieder in den Focus zu rücken und über Neuerungen zu informieren. 
Das www.Netzwerk-Neue-Festkultur.de , das Gütesiegel www.Fairfest-Zollernalbkreis.de und nach Änderung des Personalausweisgesetzes die Einführung des www.PartyPass.de sind Mittel und Wege unsere Jugendlichen wieder positiv an Feste im Gemeinwesen zu integrieren. Jugendliche sollen nicht nur als störende Besucher wahrgenommen werden. Es liegt an uns, hier wieder eine einheitliche Grundlage zu schaffen und an einem Strang zu ziehen.

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Die nächsten Fairfeste

Festkultur

neue-festkultur-logo 18 Landkreise sind derzeit (Stand Januar 2013) im Netzwerk Neue Festkultur zusammengeschlossen.

Allen gemeinsam ist die Arbeit im Netzwerk, das Vorhandensein einer Selbstverpflichtung für die Festveranstalter und die Basis der "Leitlinie für eine neue Festkultur" die von allen Landräten unterzeichnet worden ist.

Auf der Homepage www.landesnetzwerk-neue-festkultur.de finden sich weitergehende Informationen für Veranstalter, Behörden, Eltern und Jugendliche.

Interressierte Landkreise können diesem Netzwerk gerne beitreten. Kontakt über das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Auch Landkreise aus anderen Bundesländern sind willkommen!

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